
Buddha-HausDas Buddha-Haus wurde von 1989 Ayya Khema (1923-1997) gegründet. Die aus Deutschland stammende Ayya Khema erhielt die Ordination als Nonne 1979 in Sri Lanka. In vielen Ländern gibt es Zentren, die von ihr initiiert wurden.
Dem Buddha-Haus ist das Waldkloster "Metta Vihara" angeschlossen, das ebenfalls von Ayya Khema initiiert wurde wurde. 1997, kurz vor ihrem Tod, gründete sie hier den "Orden der Westlichen Waldklostertradtion.
Das Buddha-Haus steht in der Theravada-Tradition, doch haben in den Veranstaltungen auch andere buddhistische Schulen Platz. Neben dem Zentrum in Oy-Mittenberg (Nahe Kempten) gibt es Stadtzentren; außerdem haben sich dem Buddha-Haus bzw. der Lehre, die von Ayya Khema vertreten wurde, zahlreiche lokale Meditationsgruppen angeschlossen.
Das Seminarhaus in der Eifel kommt aus der Theravada-Tradition, ist aber offen für andere Schulen, insbesondere den Zen. Seit 2001 unterhält der Verein ein Stadtzentrum in Bonn (Haus Siddharta).
Das Zentrum geht auf Paul Dahlke (1865-1928), einem der Pioniere des Buddhismus in Deutschland zurück. 1924 konnte das Haus, eine Verbindung von Seminarzentrum, Wohnhaus und Kloster, fertig gestellt werden. 1957 ging es in den Besitz der fünf Jahre zuvor gegründeten "German Dharmaduta Society" über. Seit dieser Zeit leben Mönche aus Sri Lanka in Berlin. Es werden Meditationen angeboten, außerdem buddhistische Zeremonien (Puja) und Vortragsveranstaltungen.
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Buddhisten, die durch Migration (Arbeitssuche, Flucht) aus Thailand nach Deutschland gekommen sind, haben sich in eigenen Vereinigungen zusammengeschlossen. Die Namen der Organisationen, die Tempel unterhalten, beginnen meist mit "Wat" für "Tempel". In den größeren Klöstern leben Mönche aus Thailand, die auch die seelsorgerlichen Belange der ThailänderInnen betreuen. Bekannt ist das Wat Puttenjabon in Langenselbold (siehe unten). Das Portal thailife.de gibt einen umfassenden Überblick über die thailändische Kultur in Deutschland, einschließlich religiöser Feste und Adressen von religiösen und kulturellen Organisationen (unter "Thai Community").
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Die Gruppen praktizieren vor allem die Vipassana-Meditation, die im Theravada einen hohen Stellenwert hat. Sie ist mit dem in England lebenden Meditationslehrer Michael Kelwey verbunden und dem Mediationszentrum Beatenberg in der Schweiz angeschlossen
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[im unteren Teil die Gruppen in Deutschland]
Das Kloster im hessischen Langenselbold bei Hanau geht auf die Migration aus Thailand zurück; es steht in der Waldtradition des Theravada. Es ist das größte Kloster thailändischer Buddhisten in Deutschland (weshalb es hier noch einmal gesondert aufgeführt wird). Im Kloster leben Mönche aus Thailand und Deutschland. Besuche sind möglich. Das Leben im Kloster ist von den klassischen Regeln geprägt (Zeremonien, Rezitationen, Essensspende an die Mönche, Unterweisungen). Das Kloster wurde 1991 gegründet.
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Letzte Aktualisierung: 28.03.2004