
Altbäckersmühle (Sei-Su-Zendo, Zen-Gemeinschaft des Stillen Wassers)Das Zentrum in Singhofen steht in der Soto-Tradition, es werden aber auch andere Formen praktiziert. Platz hat auch die Praxis des Bogenschießens. Auch Yoga-Kurse werden angeboten. Angeschlossen ist eine Gruppe in Hamburg um Michael Ho-Kai Österle.
Die AZI wurde 1970 von Taisen Deshimari (1914-1982) in der Soto-Tradition gegründet. Im Unterschied zu traditionellen Zen-Meistern hat Deshimari trotz Ordination nicht als Mönch im Kloster gelebt. Der Hauptsitz der weltweiten Gemeinschaft ist in Frankreich. In Deutschland gibt es neun Dojos (Übungshallen) und 22 weitere kleinere lokale Gruppen.
Der Johanneshof verbindet ein klosterähnliches Leben mit einem Studienzentrum. Es werden auch Veranstaltungen angeboten, die außerhalb der eigentlichen Zen-Praxis stehen. Das Zentrum gehört zum internationalen "Dharma Sangha" mit Sitz in den USA unter spiritueller Leitung von Zentatsu Baker Roshi. Neben dem Johanneshof gibt es auch lokale Gruppen.
Die Gruppe in Steyerberg nahe Hannover praktiziert in der Tradition des Rinzai-Zen. Dabei sollen Meditationen, Sesshins und Arbeitsmeditation verknüpft werden. Der Gemeinschaft steht ein 2,7 Hektar großes Gelände zur Verfügung.
Die Gemeinschaft steht in der Rinzai-Tradition, ihr sind einige Ortsgruppen angeschlossen. Das Zentrum der Gemeinschaft befindet sich in Dinkelscherben in der Nähe vn Augsburg. Hier werden Meditationsübungen, Sesshins und ein "Kloster auf Zeit" angeboten.
Das Zen-Zentrum, gegründet 1996, wird derzeit von drei aus Korea stammenden Nonnen geführt, sie in der direkten Tradition des Mutterzentrums in Korea stehen. Han-Ma-Um ist die Bezeichnung der schöpferischen Energie, die sowohl die materielle wie die transzendente Welt hervorbringt. In Korea unterhält die Gemeinschaft Institute, die an einer neuen, auf Han-Ma-Um basierten wissenschaftlichen Theoriebildung arbeiten, die zum Frieden in der Welt beitragen soll, und die daran arbeiten, mit Hilfe der universalen, schöpferischen Energie das Energieproblem der Erde zu lösen.
Analog dem japanischen Buddhismus ist die Lehre von Han-Ma-Um davon geprägt, spirituelle Entwicklung und die Bewältigung von Alltagsproblemen zu vereinen.
Die Gemeinschaft steht in der Tradition des Rinzai; die Gründerin ist darüber hinaus Heilpraktikerin und hat atemtherapeutische übungen entwickelt, was sich auch im Programm des Seminarhauses "Tannenhof" widerspiegelt.
Das Zentrum für koreanischen Zen in Berlin wurde 1998 durch die Anwesenheit eines Zen-Meisters aus Korea begründet; der Trägerverein existiert seit 1999.
[Die Homepage ist teilweise in englischer Sprache]
Der 1996 gegründete Verein wurde als Dachverband bereits bestehender Zen-Gruppen gebildet, die den Zen nach Genpo Roshi praktizierten. Genpo Roshi, der aus den USA stammt, wurde in der Soto- und in der Rinzai-Tradition ausgebildet und autorisiert, ein Kloster zu führen. In dem Hauptzentrum in Düsseldorf werden Zenübungen und Vorträge angeboten; zu Sesshins mit dem spirituellen Leiter fährt die Gruppe nach Holland.
Diese Gemeinschaft vertritt die koreanische Tradition des Zen. Die Homepage nennt fünf Ortsgruppen sowie eine Gefängnisgruppe in der Justizvollzugsanstalt Schwerte.
Die "Rinzai-Weggemeinschaft Mumon Kai" will den "ursprünglichen Zen" weitergeben. Der Verein mit Sitz in Berlin wurde 1971 gegründet. Neben dem Hauptzentrum in Berlin, dem ein Restaurant angeschlossen ist, gibt es in Deutschland sechs und in Polen zwei Ortsgruppen. Mumon-Kai repräsentiert eine eigene Linie des Rinzai-Zen.
Das Übungszentrum der Gruppe in Berlin wurde 2002 von Thich Nhat Hanh eröffnet - die Gruppe sieht sich entsprechend in der Tradition des Zen-Meisters aus Vietnam.
Die 1995 gegründete Gruppe in überlingen praktiziert Meditation in Anlehnung an Thich Nhat Hanh. Dabei geht es der Gemeinschaft auch um die überwindung patriarchaler Strukturen im Buddhismus und die Entwicklung eines neuen Verhältnisses zur Natur und den kosmischen Kräften, wozu es in frühen buddhistischen Texten entsprechende Hinweise gebe.
Das eigenständige Zentrum wird von einem deutschen Mönch der Rinzai-Tradition geleitet. Zusätzlich werden Managerkurse auf Zen-Basis angeboten.
Leiterin des Dojo in Hannover ist Dagmar Waskönig, die in Italien im Soto-Zen ausgebildet wurde. Shobogendo bezieht sich auf ein Hauptwerk Dogens, dem Begründer des Soto-Zen. Die Praxis des Zazen (Sitzen) wird seit 2002 durch Angeobte zur theoretischen Auseinandersetzung mit dem Buddhismus ergänzt. Neben dem Zentrum in Hannover gibt es noch Gruppen in Braunschweig und Goslar.
Die Gruppe praktiziert Zen in der Rinzai-Tradition. Spirituelle Lehrer sind Kyozan Soshu Sasaki und Genro Seiun. Genro Seiun wirkt in vielen süddeutschen und österreichischen Zen-Gruppen.
Viele lokale Zen-Gruppen führen den Namen Zen-Dojo. Häufig sind sie mit der Zen-Vereinigung Deutschland verbunden.
> siehe: Zen-Vereinigung Deutshland e. V.
Die Aachener Gruppe folgt dem Soto-Zen Dogen Zenji.
Das Zen-Institut gehört zum "International Zen Institute of America and Europe" (IZIAE). Das IZIAE wurde 1983 von der Deutschen Prabhasa Dharma Zenji (1931-1999) gegründet und kombiniert Lehren aus der japanischen und der vietnamesischen Zen-Tradition.
In den deutschen Gruppen finden Zen-Übungen statt, für weiterführenden Angebot fahren die Anhänger in das überregionale übungszentrum in Wapserveen (Niederlande), wo auch die derzeitige spirituelle Leiterin residiert. Das Zen-Institut Deutschland wurde 1991 gegründet.
[Das Institut hat keine eigene Homepage; über die der Gruppe in Essen gelangt man zur englischsprachigen Seite des IZIAE, wo eine Übersicht von Zen-Lehrern abrufbar ist.]
Zwei Zenlehrerinnen haben 1992 die Zenklausen als Laienkloster begründet. Das Haus in Lautzerath (Eifel) verfügt über ein 4 Hektar großes Außengelände. Die Angebote wollen alle Meditationsformen des Zen integrieren. Im Unterschied zu anderen Zentren lehnen es die Lehrerinnen bewusst ab, sich in die Linie einer Schule zu stellen oder eine solche selbst zu begründen.
Die Gruppe in Wilhelmshaven, der eine kleinere Gruppe in Oldenburg angehört, praktiziert die traditionellen Formen des Zen (Zazen, Sesshins, Teezeremonien).
Gruppen, die im Namen "Zen-Kreis" führen, praktizieren in der Regel in der Rinzai-Tradition des japanischen Klosters Hoko-ji. Ausgehend von der Lehrtätigkeit der Zenmeister des Klosters, vor allem Oi Saidan Roshi, sind in Deutschland 16 lokale Gruppen entstanden. Dem Zen-Kreis Bremen kommt dabei eine bedeutendere Stellung zu, da der hier lehrende Zen-Meister Rei Shin Sensei (Wolf-Dieter Nolting) bei der Bildung weiterer Gruppen beteiligt war und heute noch im norddeutschen Raum Zen-Kreise anleitet.
[Die Homepage enthält eine Linkliste mit weiteren Zen-Kreisen in Deutschland.]
Die Vereinigung lehrt den Soto-Zen von Dogen Zenji, der von Taisen Deshimaru Roshi (1912-1982) in den 1960er Jahren nach Europa gebracht wurde. In der Gemeinschaft hat das Zazen, die Sitzmeditation, große Bedeutung.
Das Hauptzentrum der Vereinigung befindet sich in Schönböken bei Neumünster, ein weiteres größeres Zentrum existiert in Berlin. Die Homepage nennt noch zehn weitere lokale Gruppen in Deutschland, meist mit der Bezeichnung Zen-Dojo oder Zen-Gruppe plus Ortsname.
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Letzte Aktualisierung: 19.04.2006