
Der Buddhismus ist aus dem Hinduismus heraus entstanden, und in ähnlicher - aber eben nicht identischer Weise - wird auch die menschliche Existenz gesehen.
Eingebunden in den Kreislauf der Wiedergeburten, ist es das Ziel eines Buddhisten, ins Nirvana einzugehen. Begierde, Durst nach Sinnesgenüssen, aber auch nach Wiedergeburt, halten diesen Kreislauf am Leben. Die Erkenntnis und Beachtung der vier edlen Wahrheiten - (1) Das Leben ist Leiden, (2) das Leiden entsteht durch den Lebensdurst, (3) das Leiden kann durch Aufhebung des Lebensdurstes beendet werden, (4) der Weg zur Aufhebung des Leidens ist der Achtfache Pfad, d. h. rechtes Denken, Verhalten und rechtes Sichversenken - führt ins Nirvana. Das Nirvana ist ein Zustand, in dem keine Begierden mehr existieren und die Erkenntnis über den illusionären Charakter des Seins vollkommen ist.
Der Mensch hat die Möglichkeit, zu diesen von Buddha gelehrten Erkenntnissen zu gelangen. Das macht das Leben so wertvoll. Nach dem Tod entscheidet sich, in welcher Form das "Selbst" eines Menschen wiedergeboren wird - ausgehend vom angesammelten Karma. > weiter...
Gute einführende Informationen unter Berücksichtigung verschiedener Schulrichtungen enthält diese privat erstellten Seiten einer Buddhistin.
Tendenziell steht die Autorin eher dem Zen und dem tibetischen Buddhismus näher, was dem Wert der Seiten keinen Abbruch tut.
>> Tod im Buddhismus
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Letzte Aktualisierung: 28.03.2004