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Jüdische Gemeinden und Landesverbände

Die Mehrheit der hier aufgeführten jüdischen Gemeinden und Landesverbände sind Mitglieder im Zentralrat der Juden. Viele von ihnen - an Mitgliedern zahlenmäßig größeren Gemeinden - greifen auf das Modell der Einheitsgemeinde aus dem 19. Jahrhundert zurück, d.h. dass nur eine EINE Gemeinde in der Stadt erlaubt war und jeder Jude zu seiner örtlichen jüdischen Gemeinde gehörte. Seit der Neu- bzw. Wiedergründung jüdischer Gemeinden nach der Schoa waren diese Einheitsgemeinden traditionell orthodox ausgerichtet. In den letzten Jahren kommt es jedoch nicht zuletzt durch die Immigration jüdischer Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion zu einem anhaltenden Prozess der Differenzierung jüdischer religiöser Vielfalt, der sich in der Neubildung jüdischer - vorrangig liberaler- Gemeinden abzeichnet. 

Die hier vorgenommene Auflistung enthält bisher nur eine Auswahl an jüdischen Gemeinden. Angegeben sind zum einen die großen Stadtgemeinden und Landesverbände, die direkte Mitglieder des Zentralrats der Juden sind. Darüber hinaus gibt es eine Anzahl von kleineren jüdischen Gemeinden, die wiederum über ihren jeweiligen Landesverband beim Zentralrat der Juden vertreten sind. Als Auswahlkriterium stand hier die eigene Internetpräsenz der Gemeinde im Vordergrund. Zum anderen werden jene jüdischen Gemeinden aufgeführt, die unabhängig vom Zentralrat der Juden organisiert sind - teilweise sind sie in der Union progressiver Juden in Deutschland zusammengeschlossen.
Im Gegensatz zu den Mitgliedergemeinden des Zentralrats, die den traditionellen Status als Selbstverwaltungskörperschaften aller am Ort lebenden Juden innehaben, besitzen diese unabhängigen kleinen Gemeinden fast alle als rechtliche Form bisher lediglich den Status eines eingetragenen Vereins.

ZdJ: Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland
UpJ: Mitglied in der Union progressiver Juden in Deutschland


Jüdische Gemeinden

Die Gemeinden sind alphabetisch aufgeführt.

Adass Jisroel
Tucholskystr. 40, 10117 Berlin, Tel.: 0 30 / 2 81 31 35
Adass Jisroel - eine orthodoxe Austrittsgemeinde - entstand im 19. Jahrhundert in Berlin und wurde 1989 wieder gegründet. Die Gemeinde lebt weitgehend von Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion und hat nach eigenen Angaben etwa 1000 Mitglieder, etwa ein Zehntel der großen jüdischen Gemeinde zu Berlin. Mehrere Jahre bemühte sich Adass Jisroel um die Wiederanerkennung des im 19. Jahrhundert vom preußischen Staat verliehenen und von der DDR zurückgegebenen Status als Körperschaft des öffentlichen Rechts, der ihr schließlich 1997 vom Bundesverwaltungsgericht erneut anerkannt wurde.
>> Homepage nicht vorhanden.
Selbstdarstellung über www.berlin-judentum.de

Israelitische Kultusgemeinde Baden-Baden (ZdJ)
Werderstr. 2, 76530 Baden-Baden, Tel.: 0 72 21 / 39 10 21
Die Homepage bietet neben einem Überblick zur Geschichte der Juden in Baden-Baden eine Übersicht der aktuellen Veranstaltungen der Gemeinde sowie Erläuterungen zu den jüdischen Feiertagen.
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Bad Pyrmont (UpJ)
Die heutige Gemeinde Bad Pyrmont wurde 1997 als Reaktion auf die Immigration jüdischer Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion gegründet und ist eine progressive jüdische Gemeinde. 
>> Homepage nicht vorhanden, Selbstdarstellung über www.liberale-juden.de

Jüdische Gemeinde Bad Segeberg (UpJ)
Moorweg 14, 23795 Groß Rönnau
Die Jüdische Gemeinde Bad Segeberg wurde 2002 gegründet und zählt zur wichtigsten Gemeinde des "Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein". 
Mit dem Kauf eines Gebäudekomplexes im Mai 2003 soll in Bad Segeberg ein eigenes Gemeindezentrum entstehen. Bisher finden neben Gottesdiensten und dem Begehen der jüdischen Feste und Feiertage zusätzlich kulturelle Veranstaltungen statt.
>> Homepage nicht vorhanden.
Selbstdarstellung über www.liberale-juden.de
Zudem ist es eine ausführliche Beschreibung der Gemeinde unter der Homepage des "Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein" zu finden >> Homepage

Israelitische Kultusgemeinde Bamberg
Eine privat betriebene Homepage informiert über Aktivitäten, Termine und das angestrebte neue Gemeindezentrum der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg.
>> Homepage

Jüdische Gemeinde zu Berlin (ZdJ)
Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin, Tel.: 0 30 / 8 84 20 30 
Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Berlin das Zentrum des deutschen Judentums und die Berliner Jüdische Gemeinde war mit 160.000 Mitgliedern die größte in ganz Deutschland. Die wenigen überlebenden Juden, die nach der Schoa in Berlin blieben, gründeten bereits 1945 formal die Jüdische Gemeinde zu Berlin neu. Heute gehören ihr nicht zuletzt durch den Zustrom der Kontingentflüchtlinge etwa 12.000 Juden verschiedener Strömungen an. Damit ist sie wieder zur größten jüdischen Gemeinde in Deutschland gewachsen. 
Die Jüdische Gemeinde zu Berlin versteht sich als Einheitsgemeinde, unter deren Dach alle religiösen Strömungen vereinigt sind. Zurzeit gehören ihr sieben Synagogen an, die jeweils von den zuständigen Gemeinderabbiner der einzelnen Richtungen betreut werden. 
>> Die Homepage der Jüdischen Gemeinde zu Berlin informiert nur über aktuelles Geschehen. Ausführlichere Informationen zum jüdischen (Gemeinde)Leben in Berlin, zu Veranstaltungen sowie eine Weiterleitung zu den Internetseiten der einzelnen Synagogen sind über www.berlin-judentum.de oder www.juedisches-berlin.de abrufbar.

Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen (ZdJ)
Alte Wittener Str 13, 44803 Bochum, Tel.: 02 34 / 93 25 79 25 
Die Gemeinde Bochum - Herne - Hattingen ist durch den Zustrom jüdischer Immigranten aus der ehemaligen Sowjetunion zur zweitgrößten Gemeinde in Westfalen angewachsen. Die Arbeit der Gemeinde umfasst die Durchführung von religiösen Veranstaltungen, Feiern und Religionsunterricht sowie sozialer Betreuung. Zusätzlich werden sportliche und kulturelle Veranstaltungen angeboten. 
Die Homepage informiert über Gottesdienste und Veranstaltungen. Ein aktueller Gemeindebrief steht zum Herunterladen zur Verfügung.
>> Homepage

Jüdische Gemeinde im Lande Bremen (ZdJ)
Schwachhauser Heerstraße 117, 28211 Bremen, Tel.: 04 21 / 4 98 51 04 
Schon 1803 konstituierte sich die erste jüdische Gemeinde in Bremen, die 1945 als "Israelitische Gemeinde" neu gegründet wurde. 1996 wurde sie in "Jüdische Gemeinde im Lande Bremen" umbenannt. Seit 2000 gehört ihr neben der Gemeinde in Bremen noch eine weitere jüdische Gemeinde in Bremerhaven an. 
>> Homepage nicht vorhanden

Jüdische Gemeinde Celle (UpJ)
Die in ihrer gegenwärtigen Form bestehende Jüdische Gemeinde Celle ist 1997 neu gegründet worden und ist eine kleine progressive Gemeinde. Zu ihren Veranstaltungen gehören Schabbatgottesdienste, Hebräischunterricht und Unterricht für Kinder. Zudem finden gelegentlich kulturelle Angebote in der Synagoge statt. 
>> Homepage nicht vorhanden
Selbstdarstellung über www.liberale-juden.de

Jüdische Gemeinde Dresden (ZdJ)
Bautzener Str.20, 01099 Dresden, Tel.: 03 51 / 5 54 91 
Die jüdische Gemeinde Dresden bestand 1933 aus über 5000 Mitgliedern. Durch die Geschehnisse der NS-Zeit reduzierte sich ihre Zahl auf 41 Mitglieder (Stand 1945). Ihre alte Synagoge wurde im Zuge der Reichsprogromnacht am 9./10.11.1938 zerstört. 1950 wurde das Gebetshaus auf dem Friedhof in der Friedrichstraße zu einer Synagoge umgebaut, um der Gemeinde ein neues Domizil zu geben. 1996 erfolgte schließlich ein Aufruf des neu gegründeten Förderkreises zum Bau einer neuen Synagoge. Diese wurde 2001 fertig gestellt. Sie steht für einen Neuanfang der jüdischen Gemeinde in Dresden. Im Jahr 1989 gab es noch 50 Juden in Dresden, inzwischen ist die Gemeinde, durch die Einwanderung sowjetischer Juden, auf fast 400 angewachsen. 
>> Homepage nicht vorhanden

Jüdische Gemeinde Düsseldorf (ZdJ)
Zietenstr. 50, 40476 Düsseldorf, Tel.: 02 11 / 46 91 20
Eine jüdische Gemeinde mit einer Synagoge gab es bereits zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Düsseldorf. Heute ist die jüdische Gemeinde eine orthodox geführte Einheitsgemeinde mit nahezu 6.500 Mitgliedern, der verschiedene jüdische Organisationen angehören und zählt zur größten Gemeinde Nordrhein-Westfalens. Über 80% der Gemeindemitglieder sind Neuzuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion.
Die Gemeinde bietet im Laufe eines Jahres zahlreiche kulturelle Veranstaltungen an. Auf ihrer Homepage kann die monatlich erscheinende Gemeindezeitung, in der über die Initiativen der Gemeinde -teilweise mit russischsprachigen Anzeigen- berichtet wird, eingesehen werden. 
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Emmendingen (ZdJ)
Postfach 1423, 79312 Emmendingen, Tel.: 0 76 41 / 57 19 89
1995 wurde die Jüdische Gemeinde Emmendingen gegründet. Seit 2000 besitzt sie den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Eigentümerin des Gebäudekomplexes, in dem sich die Gemeinde befindet, ist die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden.
Die Homepage der Gemeinde liefert neben Informationen zur Geschichte der Gemeinde auch Hintergründe zu Plänen, die "alte" Synagoge zu einem neuen Gemeindezentrum umzubauen.
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Essen/Ruhr (ZdJ)
Sedanstraße 46, 45138 Essen/Ruhr, Tel.: 02 01 / 27 34 13
>> Homepage nicht vorhanden

Jüdische Gemeinde Frankfurt (ZdJ)
Westendstr. 43, 60325 Frankfurt, Tel.: 0 69 / 74 07 21 25 
Die Jüdische Gemeinde Frankfurt ist nach Berlin und München die drittgrößte Gemeinde in Deutschland. Im Moment gibt es eine freigeschaltete Homepage der Jüdischen Gemeinde Frankfurt, auf der aber keine Inhalte hinterlegt sind.
>> Homepage

Israelitische Gemeinde Freiburg (ZdJ)
Nussmannstr. 14, 79098 Freiburg, Tel.: 07 61 / 3 83 09 67
Über die Homepage der Jüdischen Gemeinde Mannheim gibt es eine verlinkte Internet-Seite zur Geschichte der Freiburger Synagoge.
>> Homepage

Jüdische Kultusgemeinde Gelsenkirchen (ZdJ)
Von-der-Recke-Str. 9, 45879 Gelsenkirchen, Tel.: 02 09 / 2 31 43 
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Göttingen (UpJ)
Postfach 11 02 39, 37047 Göttingen, Tel.:  05 51 / 4 28 83 
1994 lebte die Gemeinde mit dem Zustrom jüdischer Kontingentflüchtlinge aus den ehemaligen GUS-Staaten wieder neu auf. Demnächst steht der Umzug in ein neues Gemeindezentrum an, indem auch einen ehemalige Dorfsynagoge neu aufgebaut werden soll. Neben den regelmäßig stattfindenden Gottesdiensten bietet die Gemeinde zudem Beratung in jüdischer Lebensführung, Hilfe bei der Integration und Deutschkurse an.
>> Homepage nicht vorhanden
Selbstdarstellung über www.liberale-juden.de

Jüdische Liberale Gemeinde in Gudensberg - Emet weSchalom (UpJ)
Schmiedeweg 26, 34281 Gudensberg, Tel.: 0 56 03 / 67 01, 
Die 1995 gegründete Jüdische Liberale Gemeinde in Gudensberg stellt als kleine Landgemeinde die Ausnahme unter den sonstigen Stadtgemeinden dar. Die Gemeinde kümmert sich um die Integration jüdischer Zuwanderer aus der Sowjetunion, die hier überwiegend auf dem Land angesiedelt wurden. 
>> Homepage

Jüdische Gemeinde zu Halle (ZdJ)
Große Märkerstraße 13. 06108 Halle, Tel.: 03 45 / 23 31 10
970 wurden erstmals Juden urkundlich in Halle erwähnt. Die heutige Gemeinde kann auf eine ununterbrochene Tradition seit 1692 zurückblicken, 1953 wurde nach der nationalsozialistischen Verfolgung wieder eine Synagoge eingeweiht..
Die Homepage gibt ausführlich Auskunft über die Aktivitäten der Gemeinde, die Ende 2004 rund 720 Mitglieder hatte.
>> Homepage

Synagogengemeinde zu Halle e. V. (UpJ)
Hansastr. 7A, 06118 Halle, Tel.: 03 45 / 5 22 02 72
Die Gemeinde hat sich 1996 aus der Jüdischen Gemeinde zu Halle abgespalten. Sie sieht sich in der liberalen Tradition der Hallenser Juden und hat rund 200 Mitglieder.
>> Homepage

Jüdische Gemeinde in Hamburg (ZdJ)
Schäferkampsallee 2, 20357 Hamburg, Tel.: 0 40 / 4 40 94 40
>> Homepage nicht vorhanden

Jüdische Gemeinde Hameln (UpJ)
Bahnhofstr. 22, 31785 Hameln, Tel.: 0 51 52 / 92 56 25
Die Jüdische Gemeinde Hameln ist eine Reformgemeinde und wurde 1997 von einer Amerikanerin zusammen mit einer Gruppe russischer Immigranten gegründet. Auch heute besteht die Mehrheit ihrer Mitglieder aus russischen Einwanderern. Die Gemeinde bietet ein breites Spektrum religiöser und sozialer Dienste an, darunter Hilfe bei jüdischen Alltagsfragen, Sprach- und Religionsunterricht sowie verschiedene kulturelle Aktivitäten.
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Hannover (ZdJ)
Haeckelstr. 10, 30173 Hannover, Tel.: 05 11 / 81 04 72 
Die Jüdische Gemeinde Hannover ist die orthodox geführte Einheitsgemeinde in Hannover. Über die Homepage erfährt der Nutzer Informationen zur Geschichte der Juden der Stadt sowie zu den jüdischen Feiertagen und den religiösen Festen. 
>> Homepage

Liberale Jüdische Gemeinde Hannover (UpJ)                               Freundallee 27, 30173 Hannover, Tel.: 05 11 / 2 88 01 00 
Die Liberale Jüdische Gemeinde Hannover wurde 1995 gegründet und zählt heute zur größten liberalen Gemeinde mit über 300 Mitgliedern. 
Seit 1998 verfügt sie über ein eigenes jüdisches Gemeindezentrum, in dem Gottesdienste, religiöse Feste sowie Kulturveranstaltungen abgehalten werden. Sie bietet eine Sozialberatung insbesondere für die zugewanderten Mitglieder aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion an und engagiert sich im interkulturellen und interreligiösen Dialog. Ein wichtiges Anliegen der Gemeinde ist die Förderung der gesellschaftlichen Auseinandersetzung in Deutschland mit der Schoa.
>> Homepage nicht vorhanden
Selbstdarstellung über http://www.religionen-in-hannover.de oder 
www.liberale-juden.de

Jüdische Gemeinde Heidelberg (ZdJ)
Häusserstr. 10 - 12, 69115 Heidelberg, Tel.: 0 62 21 / 2 08 20
Über die Homepage der Jüdischen Gemeinde Mannheim gibt es eine verlinkte Internet-Seite mit Bildern von der 1938 zerstörten Heidelberger Synagoge.
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Herford (ZdJ)
Kortumstraße, 32049 Herford, Tel.: 0 52 21 / 20 39
>> Homepage nicht vorhanden

Jüdische Gemeinde Hildesheim (UpJ)
Orleansstr. 26, 31135 Hildesheim, Tel.: 0 51 21 / 70 49 62
Nach der Zerstörung der früheren Gemeinde in der Reichsprogromnacht wurde die Jüdische Gemeinde Hildesheim 1997 wiedergegründet. Neben dem ein bis zweimal im Monat anbietenden Schabbatgottesdienst leistet  die Gemeinde zudem Hilfe bei der Integration russischer Zuwanderer.
>> Homepage

Jüdische Kultusgemeinde Karlsruhe (ZdJ)
Knielinger Allee 11, 76133 Karlsruhe, Tel. 07 21 / 7 20 35
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Kassel (ZdJ)
Bremer Straße 9, 34117 Kassel, Tel.: 05 61 / 1 29 60
>> Homepage nicht vorhanden

Synagogen-Gemeinde Köln (ZdJ)
Roonstraße 50, 50674 Köln, Tel.: 02 21 / 9 21 56 00
Die Synagogen-Gemeinde Köln ist die älteste und eine der größten jüdischen Gemeinden in Deutschland. Sie bezeichnet sich selbst als orthodoxe Gemeinde, deren Aufgabe im Bereich der religiösen, kulturellen und sozialen Betreuung der Gemeindemitglieder liegt. Dazu bietet die Synagogen-Gemeinde ein umfangreiches Angebot an Einrichtungen und Diensten an.
>> Homepage

Jüdische liberale Gemeinde Köln - Gescher La Massoret (UpJ)
Die Jüdische liberale Gemeinde Gescher La Massoret (Brücke zur Tradition) bietet als Pendant zur orthodoxen Tradition der Synagogen-Gemeinde Köln ein eigenes Spektrum an religiösen, sozialen und kulturellen Veranstaltungen für Jüdinnen und Juden an, die jenseits der Orthodoxie ihr Leben gestalten wollen.
>> Homepage

Israelitische Kultusgemeinde Konstanz (ZdJ)
Sigismundstr. 19, 78462 Konstanz, Tel.: 0 75 31 / 2 30 77
Über die Homepage der Jüdischen Gemeinde Mannheim gibt es eine verlinkte Internet-Seite mit Bild der alten Synagoge von Konstanz, die in der Reichsprogromnacht zerstört wurde.
>> Homepage

Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig (ZdJ)
Löhrstraße 10, 04105 Leipzig, 03 41 / 9 80 02 33
Förderverein: Synagoge und Begegnungszentrum e.V., Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig, Tel.: 03 41 / 1 23 42 80
Bis zur Schoa gehörte die jüdische Gemeinschaft in Leipzig zu der größten in Deutschland. Im Jahr 1989 hatte die Israelitische Religionsgemeinschaft zu Leipzig nur noch etwa 30 Mitglieder. Durch die Einwanderung russischer Juden zählt sie inzwischen fast 1000 Mitglieder. Bis Ende 2003 soll ein Begegnungszentrum für die gewachsene Gemeinde entstehen. In dem Gebäudekomplex werden ein großer Versammlungssaal, Unterrichtsräume, eine Bibliothek, eine Dauerausstellung zur Geschichte jüdischen Lebens in Leipzig und ein Restaurant enthalten sein.
Die Gemeinde besitzt keine eigene Homepage. Informationen gibt es über die Internetseite des Fördervereins.
>>Homepage

Israelitische Kultusgemeinde Lörrach (ZdJ)
Tumringerstrasse 270, 79539 Lörrach, Tel.: 0 76 21 / 16 61 86
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Mainz (ZdJ)
Forsterstr. 2, 55118 Mainz, Tel. : 0 61 31 / 61 39 90
Über das erste jüdische Gemeindeleben aus dem 9. Jahrhundert sowie über den Bau der neuen Synagoge informiert die Homepage der Jüdischen Gemeinde Mainz.
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Mannheim (ZdJ)
F 3, 4 Rabbiner-Grünewald-Platz, 68159 Mannheim, Tel.: 06 21 / 15 39 74
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Marburg / Lahn (ZdJ)
Pilgrimstein 25, 35037 Marburg, Tel.: 0 64 21 / 16 22 54
Jüdisches Gemeindeleben gibt es in Marburg schon seit dem Mittelalter. Nach der Schoa schrumpfte die Gemeinde auf eine kleine Gruppe von Juden zusammen. Erst Ende der 1980er Jahren entwickelte sich nicht zuletzt durch den Zustrom an Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion wieder ein reges jüdisches Gemeindeleben in Marburg. Seit einigen Jahren ist die Jüdische Gemeinde Marburg als eingetragener Verein organisiert. Die Gemeinde bietet religiöse Veranstaltungen an und leistet Hilfe bei der Integration. Zudem bemüht sie sich verstärkt um den Dialog mit der Öffentlichkeit und wird demnächst in ein größeres Gemeindezentrum umziehen.
Die überarbeitete Homepage gibt Auskunft über Geschichte und Gegenwart der Jüdischen Gemeinde in Marburg, zu Veranstaltungen sowie zu Themen des Judentums.
>> Homepage

Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern (ZdJ)
Reichenbachstraße 27, 80469 München, Tel.: 0 89 / 2 01 49 60 
Die 1945 neu gegründete Israelitische Kultusgemeinde ist heute die zweitgrößte jüdische Gemeinde in Deutschland. Zur ihr gehören drei Synagogen, eine rituelle Betstube, zwei rituelle Tauchbäder, zwei Friedhöfe, eine Grundschule, eine Kindertagesstätte, ein Jugend- und Kulturzentrum, ein koscheres Restaurant, eine koschere Metzgerei und weitere Einrichtungen. 
In Planung ist der Bau eines neuen Jüdischen Gemeinde- und Kulturzentrum am St.-Jakobs-Platz in München. Dort sollen Verwaltung, Versammlungsräume, eine Synagoge, das Rabbinat, der Kindergarten, die Grundschule, das Jugend- und Kulturzentrum der Israelitischen Kultusgemeinde und ein Restaurant untergebracht werden.
Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern besitzt keine eigene Homepage. Informationen zur Gemeinde sind auf einer Webseite zum Vorhaben des Projektes mit aufgeführt.
>> Homepage

Liberale jüdische Gemeinde München - Beth Shalom (UpJ)
Hermann-Hummel Str. 18, 82166 München, Tel.: 0 89 / 89 80 93 73
Die Liberale jüdische Gemeinde München, Beth Shalom (Haus des Friedens), erwuchs 1995 aus einer Gruppe von überwiegend amerikanisch-jüdischen Familien mit der Absicht, progressives jüdisches Leben in München zu fördern. Sie unterhält einen eigenen Rabbiner und bietet neben Gottesdiensten in progressiv-jüdischer Tradition zudem einen Runden Tisch für Diskussionen mit dem Rabbiner an. Beth Shalom veröffentlicht einen regelmäßig erscheinenden Rundbrief, der Mitglieder und Förderer über aktuelle Termine und Mitteilungen informiert.
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Osnabrück (ZdJ)
In der Barlage 43, 49078 Osnabrück 
Die Jüdische Gemeinde Osnabrück verfügt über keine eigene Webseite. Informationen zur Gemeinde über die Homepage Jiddischkeit-Online des Rabbiners Marc Stern, dem geistlichen Leiter der jüdischen Gemeinde in Osnabrück. Die einzelnen Rubriken befinden sich jedoch teilweise noch im Aufbau. 
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Paderborn
Bereits nach 1945 neu gegründete kleine Gemeinde, die seitdem versucht, jüdisches Leben zu pflegen und aufrecht zu erhalten.
Auf der Homepage sind u.a. die Rundbriefe der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Paderborn zu finden. 
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Pinneberg (UpJ)
Osterholder Alle 47, 25421 Pinneberg, Tel.: 0 41 01 / 6 67 71 
Die Jüdische Gemeinde Pinneberg ist das neueste Mitglied in der Union progressiver Juden. Sie wurde Ende 2002 vorwiegend von aus den GUS-Staaten stammenden Juden gegründet. 
>> Homepage nicht vorhanden, Selbstdarstellung über www.liberale-juden.de
Zudem ist es eine ausführliche Beschreibung der Gemeinde unter der Homepage des "Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein" zu finden >> Homepage

Israelitische Kultusgemeinde Pforzheim (ZdJ)
Postfach 10 04 42, 75104 Pforzheim, Tel.: 0 72 31 / 35 36 56
Die Internetseite informiert über Geschichte und Gegenwart der Pforzheimer Juden.
>> Homepage

Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz 
Ludwigstr. 20, 67433 Neustadt/Weinstraße
Unmittelbar nach Kriegsende 1945 versuchten die Überlebenden wieder eine jüdische Kultusgemeinde aufzubauen. Im Jahre 1950 wurde die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz eine K.d.ö.R. und gleichzeitig Rechtsnachfolgerin aller ehemaligen pfälzischen Kultusgemeinden. Im Jahre 1953 wurde ein Betsaal im erhalten gebliebenen Verwaltungsgebäude der früheren jüdischen Gemeinde in Neustadt/Wstr. eingerichtet. Im Jahre 1960 wurde ebenfalls in Neustadt unter großen Anstrengungen ein jüdisches Altersheim eingerichtet, das aber 1987 wegen zu geringer Belegung geschlossen werden musste. Gleichzeitig musste die darin untergebrachte Synagoge aufgegeben werden. Kaiserslautern ist mit seinem 1965 eingeweihten Synagogengebäude in der Basteigasse seitdem die einzige Synagoge der Pfalz in der Gottesdienst gefeiert wird. Im Jahre 1960 lebten wieder 600 Juden in der Pfalz, Rückwanderer und Zuwanderer aus Osteuropa. Die Gemeinde ist seitdem kontinuierlich kleiner geworden - zum Stichtag 1.1.1992 gehörten ihr gerade 72 Mitglieder an - ihre Auflösung schien absehbar. Nun gibt es wieder durch die Zuwanderung aus den ehemaligen GUS-Staaten wieder einen Zuwachs auch an jüngeren Gemeindemitgliedern und vorsichtigen Anlass zum Optimismus, dass eine pfälzische Kultusgemeinde auch über die Jahrtausendwende hinaus existiert. 
Zwischen der Jüdischen Kultusgemeinde der Rheinpfalz und der Jüdischen Gemeinde Speyer (siehe auch dort) gibt es seit einiger Zeit einen Konflikt um den offiziellen Vertretungsanspruch des Judentums in der Pfalz. 
>> Homepage nicht vorhanden

Synagogengemeinde Saar (ZdJ)
Postfach 10 28 83, 66028 Saarbrücken, Tel.: 06 81 / 91 03 80
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Seesen (UpJ)
Frankfurter Strasse 50, 38723 Seesen, Tel.: 49 53 813 047
Eine kleine, von Juden aus der ehemaligen Sowjetunion in den 90er Jahren gegründete, progressive jüdische Gemeinde, die an das Reformjudentum von Israel Jacobson anknüpfen will, der hier 1801 die erste jüdische Knabenschule eröffnete.
>> Homepage nicht vorhanden, Selbstdarstellung über www.liberale-juden.de

Jüdische Gemeinde Speyer
Die Jüdische Gemeinde Speyer e.V. wurde im Jahre 1996 von Emigranten gegründet, die aus verschieden Republiken der ehemaligen Sowjetunion nach Speyer kamen. Mit dieser Neugründung versucht die Gemeinde den osteuropäischen Juden ihre Religion, ihre Kultur und ihre Tradition zurück zu geben. Die Gemeinde bemüht sich seit einiger Zeit um die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts. Aktueller Anlass ist der Konflikt mit der Jüdischen Kultusgemeinde Rheinpfalz um den offiziellen Vertretungsanspruch des Judentums in Speyer. Mitbestandteil dieser Auseinandersetzung ist der Streit um das geplante Jüdische Zentrum in Neustadt, das von beiden Gemeinden als Anwesen beansprucht wird.
>> Homepage

Jüdische Gemeinde Weiden
Ringstraße 17, 92637 Weiden
Die Jüdische Gemeinde Weiden gehört mit ihrer konservativen Ausrichtung bisher zur Besonderheit unter den jüdischen Gemeinden in Deutschland. Sie ist Gründungsmitglied des in Berlin gegründeten Vereins "Masorti e.V. - Verein zur Förderung der jüdischen Bildung und des jüdischen Lebens", einer Niederlassung der weltweit konservativen Masorti-Bewegung. Zudem besitzt Weiden mit der Rabbinerin Gesa S. Ederberg die zweite Frau in dieser Position innerhalb Deutschlands.
Weitere Informationen zur Sozial- und Kulturarbeit gibt es in den Jahresberichten von 2001 und 2002, die über die Homepage abrufbar sind.
>> Homepage


Landesverbände

Israelitische Religionsgemeinschaft Baden (ZdJ)
Knielinger Allee 11, 76133 Karlsruhe, Tel.: 07 11 /  22 83 60 
Die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden besteht seit 1809. Zur ihr gehören heute 10 jüdische Gemeinden. 
>> Homepage

Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern (ZdJ)
Effnerstraße 68, 81925 München, Tel.: 0 89 / 9 89 44 20
>> Homepage nicht vorhanden

Jüdische Gemeinde Land Brandenburg (ZdJ)
Am Lehnitzsee 8, 14476 Neu Fahrland, Tel.: 03 31 / 87 20 18 
Die Jüdische Gemeinde Land Brandenburg wurde 1991 neu gegründet und ist seit 1996 Landesverband für das Bundesland Brandenburg. Ihr gehören fünf städtische Gemeinden an, deren Mitglieder allesamt aus der ehemaligen Sowjetunion zugewandert sind. Zu den Aufgaben gehört die Integration der jüdischen Zuwanderer sowie der Aufbau jüdischer Gemeindestrukturen.
>> Homepage nicht vorhanden

Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen (ZdJ)
Hebelstraße 6, 60318 Frankfurt, 0 69 / 44 40 49
Der seit nunmehr über 50 Jahren bestehende Landesverband der jüdischen Gemeinden in Hessen dient als Bindeglied zwischen den verstreuten jüdischen Gemeinden von Kassel, Darmstadt, Limburg, Fulda, Bad Nauheim, Offenbach, Wiesbaden und Marburg. 
>> Homepage nicht vorhanden

Landesverband Jüdischer Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern (ZdJ)
Schlachtermarkt 5, 19055 Schwerin, Tel.: 03 85 / 5 50 73 45
>> Homepage nicht vorhanden

Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen e.V. 
Der Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen wurde vor einigen Jahren gegründet und vertritt sieben liberale jüdische Gemeinden in Niedersachsen. Der Landesverband hat einen Antrag auf Aufnahme in den Zentralrat der Juden gestellt. Dieser wurde jedoch vom Zentralrat abgelehnt, da der Landesverband nicht den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts besitzt. Zu den Mitgliedern des Landesverbandes zählen die Jüdischen Gemeinden von Hannover, Celle, Bad Pyrmont, Göttingen, Hameln, Hildesheim und Seesen. Sie sind Mitgliedsgemeinden der Union progressiver Juden in Deutschland.
>> Homepage nicht vorhanden

Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen (ZdJ)
Hindenburgstraße 2-4, 30175 Hannover
>> Homepage nicht vorhanden

Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein (ZdJ)
Zietenstraße 27, 40476 Düsseldorf, Tel.: 02 11 / 44 68 09 
>> Homepage

Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz (ZdJ)
Aspeltstraße 9, 55118 Mainz
>> Homepage nicht vorhanden

Landesverband Sachsen der Jüdischen Gemeinden (ZdJ)
Bautzner Straße 20, 01099 Dresden
>> Homepage nicht vorhanden

Landesverband Jüdischer Gemeinden Sachsen-Anhalt (ZdJ)
Leibnitzstraße 34, 39104 Magdeburg 
>> Homepage nicht vorhanden 

Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein (UpJ)
Im Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein sind ausschließlich Gemeinden vertreten, die der Union progressiver Juden (UpJ) angehören bzw. dort einen Aufnahmeantrag gestellt haben. Ein Antrag des Landesverbandes auf Aufnahme in den Zentralrat der Juden wurde mit der Begründung abgelehnt, dem Landesverband fehle der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. 
>> Homepage

Jüdische Landesgemeinde Thüringen - Sitz Erfurt (ZdJ)
Juri-Gagarin-Ring 16, 99012 Erfurt
>> Homepage nicht vorhanden 

Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe (ZdJ)
Prinz-Friedrich-Karl-Straße 12, 44135 Dortmund, Tel.: 02 31 / 52 84 95
>> Homepage nicht vorhanden

Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs (ZdJ)
Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart, Tel.: 07 11 / 22 83 60
>> Homepage nicht vorhanden
 
 

Zuletzt Aktualisiert 25.07.05
Erstellt: 11.07.03


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