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Tod und Bestattung Jüdische Friedhöfe besitzen Anziehungskraft: Als touristische Attraktion vor allem dann, wenn sie besonders alt sind, aber auch als Ort antisemitischer Grabschändungen. Tod, Unterwelt und Auferstehung Der Tod bedeutet für die Juden vor allem das Ende des Lebens. Vorstellungen das Leben nach dem Tod - das Eingehen in ein Reich der Toten, die Auferstehung - haben untergeordnete Bedeutung und sind in der jüdischen Theologie auch nicht systematisch ausgearbeitet. > mehr Informationen Bestattung Das Abschiednehmen von Verstorbenen vollzieht sich in mehreren Phasen. Nach der Grablegung beginnt eine siebentägige Trauerzeit, an die sich ein Trauermonat und ein Trauerjahr anschließt. Jährlich kommen die Angehörigen dann anlässlich des Todestages eines Verstorbenen zusammen. Weil die jüdischen Gemeinden Körperschaften des öffentlichen Rechts sind, können sie eigenen Friedhöfe unterhalten. > mehr Informationen Liberale jüdische Gemeinden Im liberalen Judentum werden einige hergebrachte Traditionen weniger streng gehandhabt, anderes wie zum Beispiel die Einäscherung ist im Gegensatz zur jüdischen Orthodoxie möglich. Auch die Vorstellung vom Leben nach dem Tod weicht von der Orthodoxie ab. >> Tod und Leben nach dem Tod >> Trauerriten, Umgang mit den Toten, Bestattung >> Friedhofsordnung der liberalen Gemeinde Beth Shalom, München (Link verweist auf einen Gemeinderundbrief, in dem die Friedhofsordnung wiedergegeben ist) Letzte Aktualisierung: 02.12.02 |
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